Sicherheit beim Thema Hausbau

Bei der Erschaffung eines neuen Eigenheims geht es in ersten Instanz um die Gestaltung. Hier spielt zum Beispiel die Einrichtung der Wohnräume, die Gestaltung des Gartens und die Positionierung der Garage eine entscheidende Rolle. Dies sind jedoch nicht die einzigen Punkte, welche beim Hausbau zu beachten sind. Es gibt weitere Aspekte, welche während der Planung berücksichtig werden sollten, sodass es letztlich nicht zu bösen Überraschungen kommen kann. Im Jahr 2015 wurden deutschlandweit eine Anzahl von insgesamt 167.135 Schadensfälle in Bezug auf Einbruch gemeldet. Kontinuierlich sind die Zahlen der Einbruchsmeldungen in den vergangenen Jahren angestiegen. Die Täter hinterlassen zumeist Sachschäden. Diese Sachschäden eines Einbruches sind sehr teuer und spielen sich auch auf die Psyche eines Menschen aus. Das Sicherheitsgefühl der Bewohner sinkt nach einem Einbruchsversuch zumeist stark. Dies ist einer der Gründe, warum nicht nur in der Urlaubszeit auf das Thema Sicherheit vermehrt geachtet werden sollte.
Sicherheit eines Hauses während eines Urlaubes
Die oben genannten Zahlen haben aber auch eine positive Rückmeldung. Auch wenn die Anzahl der Einbruchsversuche ansteigt, so minderte sich die Zahl der erfolgreichen Einbruchsversuche. Im Jahr 2015 wurden insgesamt circa 40 Prozent aller Einbruchsversuche vereitelt. Ein wesentlicher Aspekt hierzu ist die verbesserte Sicherheit und die moderne Technik, welche enorm zur Verbesserung des Einbruchsschutzes eingesetzt wurde. Sicherheit sollte für Hausbesitzer somit nicht nur ein Kostenfaktor sein, sondern auch ein Wohlfühlfaktor.

Vermeidung von Einbruchsversuchen

Briefkasten leeren zum Einbruchsschutz

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Gerade zur Urlaubszeit gehen die Zahlen von Einbruchsversuchen stark in die Höhe. Ein klassisches Zeichen für Einbrecher, dass sich derzeit keiner im Haus befindet sind übervolle Briefkästen, sowie ein Anrufbeantworter, welcher den genauen Zeitraum der Abwesenheit angibt. Ein einfacheres Zeichen, dass das Gebäude derzeit unbewohnt ist gibt es für potenzielle Einbrecher nicht – im ungünstigen Fall wissen sie sogar wie lange. Ein erster Schritt sind hier bereits hilfsbereite Nachbarn oder Bekannte: Sie können nach dem Rechten im Haus schauen und den Briefkasten regelmäßig leeren. Gekippte Fenster oder sogenannte Einstiegshilfen sollten dringend vermieden werden, solange sich keine Bewohner im Haus befinden. Diese „Hilfen“ ermöglichst es Tätern unnötig einfach ins Innere des Hauses zu gelangen. Auch dauerhaft geschlossene Rollläden verweisen darauf, dass das Haus derzeit unbewohnt ist. Moderne Steuerungssysteme ermöglichen es zum Beispiel zur Zeitschaltuhren das Bewohnen eines Hauses vorzutäuschen. Durch die programmierte Steuerung von Rollläden, Beleuchtung, Radio oder vielleicht sogar dem Fernseher werden Täter bereits vorab abgeschreckt. Das Haus wird durch die Steuerung mit Leben versehen und es entsteht nicht der verlasse Eindruck.

Schlösser als erstes Hilfsmittel zur Verbesserung des Einbruchschutzes

Als Grundsatz des Einbruchschutzes sollten unter anderem bereits qualitative Schlösser eines Hauses gelten. Sollte ein Schloss defekt werden, so sollte dieses schnellstmöglich ausgetauscht werden. Es gibt spezielle Sicherheitsschlösser, welche nicht so schnell wie ein Standardschloss geöffnet werden können. Dies kann nochmals einen weiteren Vorteil verschaffen. Durch die Verlängerung der Arbeitszeit, die ein Einbrecher einsetzen muss um ins Haus zu gelangen wird zum Teil die Aufmerksamkeit von Passanten, Nachbarn oder sogar der Polizei heraufgerufen. Neben den Schlössern an Türen sollte aber auch Fenstern ein besonderes Augenmerk geschenkt werden. Diese gelten nach Statistiken als eines der beliebtesten Einstiegspunkte für Einbrecher. Diese Statistik beinhaltet auch mögliche Terrassen- oder Balkontüren. Auch für Fenster und Balkontüren besteht die Möglichkeit eines speziellen Schlosses. Diese Schlösser können nach Belieben am Fenster befestigt werden und sorgen deutlich dafür, dass ein Fenster nicht so leicht ausgehebelt werden kann. Es gibt die Schlossvarianten mit Zahlencodes oder mit der Möglichkeit eines Schlüssels. Eine weitere Variante sind abschließbare Fenstergriffe. Der Arbeitsaufwand für die Installation von abschließbaren Griffen ist der gleich wie für Standard-Griffe und auch der Kostenfaktor hierfür hält sich stark in Grenzen. Eine Investition lohnt sich also, da es auch hier zu Verzögerungen kommt und die Aufmerksamkeit des Umfeldes auf sich gezogen wird.

Der Klassiker des Themas Sicherheit

Smart Home

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Eine Überwachungskamera ist oftmals ein weiterer Gedanke zum Thema Sicherheit. Zur zusätzlichen Überwachung von zum Teil potenziellen Eingängen, wie Türen und Fenster, ist die Überlegung durchaus nicht unangebracht. Auch hier hat sich der Markt mittlerweile stark weiterentwickelt und es gibt ein breites Preisspektrum zur Anschaffung. Auch der bezahlbare Bereich für einen Hausbesitzer wurde mittlerweile gut abgedeckt und die Überwachungskamera gilt nicht mehr als unbezahlbares Gadget. Wer die Sicherheit noch etwas weiter im Eigenheim vorantreiben will, kann auch über die Installation einer kompletten Alarmanlage in Verbindung mit einer Überwachungskamera nachdenken. Die potenziellen Täter haben bei der Kombination von beiden Anlagen wirklich nur noch ein sehr kleines Zeitfenster, in welchem sie in das Haus einsteigen können und Schaden anrichten können. Ebenfalls durch moderne Technik ist es mittlerweile auch problemlos möglich, diese Anlagen per Smart-Home-Technik von überall aus zu Steuern und jederzeit entsprechende Benachrichtigungen zu bekommen.